Folk & Blues Festival am 7.6. (5)♔

Tom Schröder

Vereinsmitglied Tom Schröder, der letztes Jahr die Einleitung des Festivals moderierte, kann diesmal leider nicht in Hattersheim dabei sein (Waldeck feiert 50 Jahre Liederfeste).
Er hat uns aber das folgende liebe Vorwort zum diesjährigen Festival geschrieben. (Hier das vollständige Programmheft):


Liebe Festivalbesucher,
Freunde und Freundinnen des guten Geschmacks,

wir schreiben das Jahr 2014. Ganz Germanien ist infiziert. Das höchst ansteckende und gefährliche, durch Funk und Fernsehen verbreitete Virus heißt Klumbolei, die Abkürzung steht für Klum-Bohlen-Dollerei.
Die davon Befallenen leiden unter Phantasie- und Realitätsverlust. Sie flüchten sich in Dschungelcamps oder auf Laufstege mit unterernährten German-Models. Ganz Deutschland sucht den Superstar.

Ganz Deutschland? Nein!

Denn im Main-Taunus-Kreis, zwischen Frankfurt und Wiesbaden liegt ein widerstandswilliger, immunstarker Ort: Hattersheim.

Und dort, angeführt vom Folkclub um Peter Wagner, versammeln sie sich nun wieder in ihrem Renitenz-Zentrum, dem Posthof. Sie verstoßen damit gegen die oberste Klumbolei-Doktrin: Das Volk soll sich gefälligst nicht versammeln – es soll sich zerstreuen!

Begleitet wird die wehrhafte Versammlung durch Yannick Monot. Der Mainzer Autor, Komponist und Musikredakteur Christian Pfarr nennt Yannick den Asterix unter den Roots-Musikern. 1960 war er einer von den 400.000 Besuchern beim Woodstock-Festival, Yannick weiß also genau, was ein Open-Air-Moderator zu tun hat, falls es einmal regnet.

Beim ersten Hattersheimer Folk- und Bluesfestival 2013 ist Helt Oncale nicht nur als brillanter Musiker mit diversen Instrumenten aufgetreten, er spielte auch den Zeremonien-Meister: gut aufgelegt, bestens informiert. Yannick hat seinen Freund und Kollegen Helt einmal sehr treffend als einen Gentleman beschrieben.

Olli Roth, der Allrounder und Graswurzel-Bluesikant, gastiert auf seiner never ending tour nicht zum ersten Mal in Hattersheim. Olli gehört zur Selbsthilfegruppe gegen die Klumboleis wie der Boogie zum Woogie.

Schließlich B.B. & The Blues Shacks: Sie spielen in der obersten europäischen Blues-Liga. Nebenbei können sie auch noch zaubern – ich habe das im Frühjahr 2009 miterlebt, beim Internationalen Bluesfestival in Corralejo/Fuerteventura. Und der Regen regnete jeglichen Tag, es schüttete aus Woodstock-Wolken. Dann sind die Schacks dran. Mit ihrem speziellen, scharf gewürzten B.B.-Sound (Soul & Rhythmn Blues) rocken sie den Regen weg, shuffeln die Wolken aus der Welt, swingen die Sonne auf die Erde zurück.

Und wir Erdlinge, egal ob Musiker oder Zuhörer, sind nach diesem Konzert zusammengefaltet und doch aufgerichtet, ausgepowert und dennoch gestärkt an Leib und Seele: Body- and Soul-Food.
Mahlzeit!

Tom Schroeder
(Radio-Moderator, Festival-Macher)

P.S.: Das 2. Hattersheimer Folk- und Bluesfestival könnte eine schöne Ergänzung sein zu den Pfingstfesten in Mainz (40. Open Ohr Festival) und auf der Burg Waldeck im Hunsrück (50 Jahre nach dem ersten Liedermacher-Festival 1964). Zu Rock am Ring aber ist Hattersheim eine echte Alternative. Und gemessen an den (nicht nur verkehrstechnischen) Turbulenzen des Nürburgrings wirkt die A66 wie eine reine Ruhe-Zone.


Der Folkclub Hattersheim e.V. präsentiert mit Unterstützung von Fraport und Globus Hattersheim:
Zweites Hattersheimer Folk & Blues Festival
Sa, 07.06. 18:00 im Alten Posthof (Einlass ab 17:00)
Hattersheim a.M., Sarceller Str. 1
Eintritt: 20,- EUR (Vorverkauf 18,- EUR)
(Kinder u. Jugendliche bis 16 Jahre, in Begleitung der Eltern, Eintritt frei)
Vorverkaufskarten gibt es in Hattersheim (Krone,Kulturcenter,Globus), im MTZ und Online bei TICKETSNAPPER .

Das Publikum erwartet ein tolles und interessantes Programm mit

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Folk & Blues Festival am 7.6. (4)♔

B.B. & The Blues Shacks
Der Folkclub Hattersheim e.V. präsentiert mit Unterstützung von Fraport und Globus Hattersheim:
Zweites Hattersheimer Folk & Blues Festival
Sa, 07.06. 18:00 im Alten Posthof (Einlass ab 17:00)
Hattersheim a.M., Sarceller Str. 1
Eintritt:  20,- EUR (Vorverkauf 18,- EUR)
(Kinder u. Jugendliche bis 16 Jahre, in Begleitung der Eltern, Eintritt frei)
Vorverkaufskarten gibt es in Hattersheim (Krone,Kulturcenter,Globus), im MTZ und Online bei TICKETSNAPPER .

Das Publikum erwartet ein tolles und interessantes Programm mit

Nach der Auftritten von American Dream, der Olli Roth Band und Yannick Monot werden zum krönenden Abschluss an diesem Abend B.B. & The Blues Shacks einheizen.
Gerade noch zu Auftritten in Schweden und Holland dürfen wir sie am Pfingstsamstag in Hattersheim erleben! Die Jungs spielen international in der Topliga! Respekt vor der Tradition des Blues und dennoch innovativ. Sie können das Publikum mitreißen, überraschen und begeistern.

Seit 25 Jahren sind sie nun weltweit unterwegs. Das Ergebnis: bald 4000 Konzerte und zahlreiche Preise vom „German Blues Award“ bis zur Auszeichnung als „Europas beste Bluesband“ durch französische Musikredakteure. Sie touren von Barcelona bis Moskau und begeisterten in Los Angeles zehntausend Zuhörer.
Im November waren die Blues Shacks in Wien im Tonstudio, um dort ihr neues (das 13te!) Album aufzunehmen. Die geplante Veröffentlichung von „Businessmen“ soll unmittelbar bevorstehen, vielleicht gibt es ja schon eine Kostprobe daraus zu hören. Mit dem neuen Album werden die Blues Shacks wieder mehr zurück zu dem traditionellen Blues gehen, nachdem die letzten beiden Alben etwas mehr R&B und Soul-Anleihen zeigten.
Beim legendären Lahnsteiner Bluesfestival haben sie im letzten Jahr den Saal gerockt und die „Spione“ unseres Folkclubs schwer beeindruckt. Wie so viele, die sie auf der Bühne mal erlebt haben:

„Wenn sie live spielen, unbedingt hingehen.“ — Peter Urban, NDR 2
„Die BB’s sind wohl die swingendste Band Europas“ — Klaus „Mojo“ Kilian im German Blues Circle

Frontmann „Maddy“ Michael Arlt gehört längst zur ersten Liga europäischer Blues- und Soulsänger, auch auf der Harp zählt er zu den besten im Lande.
Andreas Arlt wird inzwischen als „Weltklasse-Gitarrist“ gehandelt. Er ist auch der Songschreiber der Band.
Die beiden Bluesbrüder aus Hildesheim bilden das Herz der Gruppe. Daneben setzt Dennis Koeckstadt an Klavier und Orgel gekonnt seine Akzente. Henning Hauerken (Kontrabass und E-Bass) und Schlagzeuger Jochen Reich liefern den nötigen Drive und Groove.

http://www.bluesshacks.com/
https://www.youtube.com/user/BluesShacksFanbase
http://www.facebook.com/BBTBS

Ladies & Gangsters: It’s Blues Time!


Folk & Blues Festival am 7.6. (3)♔

Yannick Monot
Der Folkclub Hattersheim e.V. präsentiert mit Unterstützung von Fraport und Globus Hattersheim:
Zweites Hattersheimer Folk & Blues Festival
Sa, 07.06. 18:00 im Alten Posthof (Einlass ab 17:00)
Hattersheim a.M., Sarceller Str. 1
Eintritt:  20,- EUR (Vorverkauf 18,- EUR)
(Kinder u. Jugendliche bis 16 Jahre, in Begleitung der Eltern, Eintritt frei)
Vorverkaufskarten gibt es in Hattersheim (Krone,Kulturcenter,Globus), im MTZ und Online bei TICKETSNAPPER .

Das Publikum erwartet ein tolles und interessantes Programm mit

Nach der Vorstellung von American Dream und der Olli Roth Band geht es diesmal um Yannick Monot.
Yannick Monot wird beim Folk & Blues Festival Programm auch die Einführung und Zwischenmoderation übernehmen.

Der Bretone Yannick Monot (Akkordeon, Gesang, Gitarre, Dobro, Mundharmonika) ist mir noch aus den späten 70er Jahren mit seiner Gruppe Le Clou ein Begriff. Seit der Trennung von Le Clou 1987 begeisterte er mit dem Quintett „Yannick Monot & Nouvelle France“ das Publikum in ganz Europa mit French, Cajun & Zydeco Music.

Yannick Monot ist Sänger, Komponist und Multi-Instrumentalist und steht für eine ganz besondere Mischung aus französischer Musik, Blues, Jazz, Country, Folk, Zydeco und afro-kreolischen Rhythmen. Was dabei entsteht, ist ein Weltmusiksound, der sowohl mit den Wassern des bretonischen Atlantiks als auch mit denen des Mississippi aus Louisiana gewaschen ist. —RheinPuls Unplugged

In Hattersheim ist Yannick Monot kein Unbekannter. Nicht nur durch sein Auftritte in jüngerer Zeit beim Folkclub Hattersheim mit Helt Oncale, dem International Cajun Trio oder der Lousiana Band ist er hier bestens bekannt. Schon vor 25 Jahren stand er mit seiner Gruppe Nouvelle France auf der Freilichtbühne im Hattersheimer Schwimmbad („Erste Hattersheimer Musikwiese“ ).

Geboren wird Yannick Monot 1949 in dem bretonischen Hafenstädtchen Concarneau. Früh zieht es ihn zur Musik: Blues und American Folksong mag er besonders. Mit 17 Jahren versucht er es mit Straßenmusik, bereist Europa, vor allem England und Skandinavien, dann verschlägt es ihn nach New York. Ein Freund nimmt ihn mit zu einem Openairfestival und so ist er dabei beim legendären Woodstock Festival!

Zurück in Europa zieht es ihn erneut nach Schweden, er jobt als Studio- und Begleitmusiker. Einige Zeit ist Monot festes Mitglied in der Band des US-Sängers Jack Downing, der einen Mix aus Rock, Folk, Country und Jazz bietet.
1972 kommt er erstmals mit Cajunmusik in Berührung. Er begeistert sich für diese besondere Musik aus Louisiana und ihre spezifische Geschichte.
1975 bereist er mehrere Wochen lang den Süden der USA, mit Aufenthalt in New Orleans: „Ich hatte nicht so viel Kohle und musste überleben, was bedeutete, dass ich auf der Canal Street – nahe am French Quarter – stand und jeden Tag ein paar Stunden Blues spielte. Es war ein komisches Gefühl, dort als Weißer Blues zu machen. Am Wochenende ging es dann mit einem Freund ab aufs Land, um Cajun zu hören.“

Schließlich zieht Yannick Monot von Stockholm nach Bonn und begeistert das Publikum mit der ersten französischen Cajun-Musik-Gruppe in Deutschland: Le Clou. Später verlässt er die Gruppe und gründet 1987 das Cajun-Quintett “Yannick Monot & Nouvelle France„.

Mittlerweile ist Yannick Monot aus der Cajun- und Zydeco- Szene nicht mehr wegzudenken und gilt hier als Vorbild und Inspirator.
Für seine Musik wurde er zweimal mit dem Deutschen Kritikerpreis geehrt.

Heute lebt Yannick Monot im Westerwald und betreibt dort auch ein eigenes Tonstudio, gibt Unterricht und hält Workshops, schreibt Musik für diverse Projekte, arbeitet als Studiomusiker für andere, …

Wunderbares Stück „Oh Lucille“ (Bitte direkt bei Youtube schauen) 

Folk & Blues Festival am 7.6. (2)♔

Olli Roth
Der Folkclub Hattersheim e.V. präsentiert mit Unterstützung von Fraport und Globus Hattersheim:
Zweites Hattersheimer Folk & Blues Festival
Sa, 07.06. 18:00 im Alten Posthof (Einlass ab 17:00)
Hattersheim a.M., Sarceller Str. 1
Eintritt:  20,- EUR (Vorverkauf 18,- EUR)
(Kinder u. Jugendliche bis 16 Jahre, in Begleitung der Eltern, Eintritt frei)
Vorverkaufskarten gibt es in Hattersheim (Krone,Kulturcenter,Globus), im MTZ und Online bei TICKETSNAPPER .

Das Publikum erwartet ein tolles und interessantes Programm mit

Nach der Vorstellung von American Dream gibt es in diesem Beitrag nähere Informationen zur Olli Roth Band.

Er war DIE Entdeckung im Herbst 2012 beim Folkclub Hattersheim. Und nach seinem Auftritt in der Krone fragte man sich, wie konnte man den nicht schon längst kennen.
Wer sich die Zeit nimmt, um auf der Website von Olli Roth ein wenig das Gästebuch zu durchstöbern, stößt dabei immer wieder auf gleichklingende Einträge: „Hab Dich gestern zum ersten Mal live gesehen, das war so toll, warum kennt die Welt Dich noch nicht?“

Dabei ist Olli Roth in der Region und darüber hinaus eigentlich kein Unbekannter. Mit meist über 200 Gigs im Jahr ist er einer der meistgebuchten und vielseitigsten Sänger im Bundesgebiet. Er stand schon mit Größen wie Bobby Kimball (TOTO), Chris Norman (Ex-SMOKIE) und den HOOTERS zusammen auf einer Bühne, trank Kaffee und plauderte mit James Brown oder Paul Simon und spielte Festivals mit URIAH HEEP, ROGER CHAPMAN, und MANFRED MANN’S EARTHBAND. 2010 gewann er den Rocknewcomer Award von AUDI/SWR und bestach durch sein Können und seine Professionalität im Vorprogramm von ROXETTE und Tim Bendzko.
Er arbeitet mit diversen auch überregional bekannten Bands zusammen wie zum Beispiel: The GROOVE Incorporation (KA), ZÖLLER network (Soloprojekt des BAP-Trommlers Jürgen Zöller) oder auch mit der Rockformation BREEZE.

Beim Folk & Blues Festival in Hattersheim wird er nicht alleine auftreten. Am Bass ist sein alter Weggefährte Ralf „Bobby“ Bopp aus Lampertheim und am Schlagzeug sitzt Patrick Metzger.

Ralf Bopp gründete 1989 die Band „Statement„, Sänger war ein gewisser Olli Roth. Und man war viel auf Tour und spielte mit Bands wie Uriah Heep, Status Quo, Manfred Mann’s Earth Band, Roger Chapman, Alvan Lee. Beim Daytona Europe Festival 1997 mit James Brown, Scorpions, Jeff Healey und Deep Purple! Ralf erzählt davon in einem Interview in der Zeitschrift „Bass Professor“ (1/2012). Und auch, wie er als Linkshänder während des Kontrabass-Studiums in Mannheim gezwungen war, rechts herum zu spielen und so nach vier Jahren frustriert abbrach.
Sommergeflüster ist das aktuelle Projekt von Kati Sommer und Ralf Bopp. Aber er ist auch mit dem Soloprogramm „Bassist aus Leidenschaft“ zu hören und gibt sein Wissen in „Bobbys Bass Videotutorials bei hoTodi.tv“ weiter.

Der Schlagzeuger Patrick Metzger ist fester Workshop-Autor beim Sticks Magazin, betreibt eine Drumschule in Mannheim, sitzt bei „Percussion Creativ“ im Beirat und ist Netzwerkoordinator.
Seit 2013 ist er Live & Tour Drummer bei DSDS Siegerin Beatrice Egli. Am Schlagzeug unterstützte er schon Guildo Horn & die Orthopädischen Strümpfe, AFSHIN (Popstar aus IRAN), Kate Russell ( US Country Star) und viele mehr. Und er hat ebenfalls ein Soloprogramm.
Auf seiner Homepage steht für den 7.6. ein Auftritt mit Beatrice Egli & Band. Könnte also auch gut sein, dass Olli Roth mit einem anderen Schlagzeuger in Hattersheim auftritt.

Aufgewachsen ist Olli Roth mit der Musik der grossen amerikanischen Singer/Songwriter und geprägt durch den Sound der Blues, Rock und Countrymusik der letzten 40 Jahre fing er schon im Alter von 14 Jahren an selbst Songs zu schreiben. Als direkte musikalische Einflüsse benennt er Größen wie Daniel Lanois, Chris Whitley, die Neville Brothers, Willy Deville oder ELVIS. In seinen eigenen Songs vermischt er gekonnt die einzelnen Stilelemente zu einer für ihn typischen Version seines wie er es nennt: “ACCOUSTICOUNTRYROCKINGBLUES”.

Der netteste Mensch der Welt, mit einer Stimme die unter die Haut geht und dazu auch noch ausgestattet mit dem ganz großen Talent für unglaubliche Popsongs. Warum steht der noch nicht an der Spitze der Charts und trinkt mit Bruce Springsteen und Bryan Adams Cognac in Cannes? Nun, die Welt ist manchmal eben ungerecht und Olli Roth ist so ein Typ, der der Welt so was auch nicht krumm nimmt, stattdessen schreibt er weiter tolle Songs und spielt an jeder Steckdose ein Konzert. — die-neue-welle.de
Rock, Pop, Blues mit ner ordentlichen Portion Groove … macht Spass! … es rockt und bluesed und hat ne ordentliche Portion Soul … YEEEAAAH! Olli ist einfach hammermäßisch. Gesegnet mit einer Superstimme und viel Humor wuchert er mit seinen Pfunden 😉 . Super Liedauswahl plus eigene Songs. Sehr unterhaltend. Ihn sollte man nicht verpassen. — bluesexpress.de



 

Folk & Blues Festival am 7.6. (1)♔

2. Hattersheimer Folk- und Bluesfestival
Der Folkclub Hattersheim e.V. präsentiert mit Unterstützung von Fraport und Globus Hattersheim:
Zweites Hattersheimer Folk & Blues Festival
Sa, 07.06. 18:00 im Alten Posthof (Einlass ab 17:00)
Hattersheim a.M., Sarceller Str. 1
Eintritt:  20,- EUR (Vorverkauf 18,- EUR)
(Kinder u. Jugendliche bis 16 Jahre, in Begleitung der Eltern, Eintritt frei)
Vorverkaufskarten gibt es in Hattersheim (Krone,Kulturcenter,Globus), im MTZ und Online bei TICKETSNAPPER .

Nach dem Start im letzten Jahr wird es auch 2014 wieder das Hattersheimer Folk & Blues Festival im Alten Posthof in Hattersheim am Main geben. Wenn das Publikum mitspielt (und die Kräfte des Folkclubs), könnte das zu einer Dauereinrichtung werden zu Pfingsten. Wäre doch eine tolle Sache für die Region!

Die Veranstaltung wurde zeitlich etwas gestrafft, der Beginn ist jetzt um 18:00.  Das Publikum erwartet wieder ein tolles und interessantes Programm mit

Ich möchte gerne das Festivalprogramm näher vorstellen und beginne in diesem Beitrag mit der Gruppe American Dream.

American Dream (Quelle: http://wordsandmusic.ch/gallery/)

AMERICAN DREAM: MUSIK AUS DER HEIMAT

Die drei Musiker Helt Oncale, Rick Harris und Stephen Ferron stammen aus Lousiana, Alabama und Colorado. Kennengelernt haben sie sich aber in Europa. Es verbindet sie ihre Liebe zur „music back home“ – eine tiefe Leidenschaft zu Bluegrass, Folk, Cajun und Blues.

Rick Harris wuchs in der Gegend um Birmingham, Alabama, auf. Seine Leidenschaft für Bluegrass ließ ihn zur Dobro Resonatorgitarre greifen, mit der er innerhalb kürzester Zeit erfolgreich an Musikwettbewerben teilnahm. Er gewann Preise bei fünf Contests hintereinander, darunter 2009 den ersten Preis bei der prestigeträchtigen Tennessee Valley Old Time Fiddlers Convention. Mit seinem Bruder Myles gründete er die “The Southern Crossroads Band“, die über ein Jahrzehnt lang im amerikanischen Süden populär war und schon mit Künstlern wie Hank Williams Jr., Carl Perkins und Jerry Lee Lewis zusammenspielte. Der Dobro-Virtuose ist auch ein hervorragender Gitarrist.
Sein Debütalbum This is the Beginning etablierte ihn außerdem als Sänger mit einer Stimme von beeindruckender Kraft, Wärme und Sensibilität. Der Titelsong schaffte es in die “Best of 2012″ Charts des Schweizer Radios SRF.

Helt Oncale stammt direkt aus dem Herzen von New Orleans. Er erlernt sein Handwerk in den Künstlerkneipen des “French Quarter”, spielt sich durch die Clubs und Bars der “Bourbon-Street”, dort, wo die Besten der Guten tagtäglich ihre Kunst darbieten. Seit seinem 19. Lebensjahr tourt der gestandene Musiker durch die Vereinigten Staaten und kommt 1988 schließlich nach Deutschland, wo man schnell auf ihn aufmerksam wird. In den Jahren 1993, 1994 und 1997 wird er vom GACMF nominiert und gewinnt gleich drei Mal den begehrten Award.
Neben Gesang und Gitarre ist es vor allem sein Fiddlespiel, das aufhorchen lässt. Auch an Banjo und Mandoline und als Songwriter beindruckt er. Stilistisch bleibt er von den verschiedenen Einflüssen geprägt und sein Repertoire umfasst Fiddle-Tunes, stampfenden Blues, alte Cajun-Weisen, Swing, Rock&Roll, Country und Bluegrass Musik.

Stephen Ferron verbrachte seine Kindheit in Colorado, im Westen der amerikanischen Rocky Mountains und lebt heute im Kanton Bern. Während seiner langjährigen Karriere als Musiker begleitete er eine Vielzahl internationaler Akustik- und Country-Künstler rund um den Globus: Auf rund 5.000 Konzerten spielte er in 49 von Amerikas 50 Staaten sowie in Asien und Europa.
Stephen, der bei American Dream Bass spielt, verfügt außerdem über umfassende Erfahrung als Studio-Produzent und Arrangeur. Und so produzierte er auch „This is the Beginning“ seines Kollegen Rick Harris zusammen mit der Studiolegende Martin Levan im Red Kite Studio in Wales.

American Dream vereinen Vielseitigkeit, Virtuosität und jahrzehntelange Erfahrung. Die Vielfalt und Mischung der Einflüsse und Stile ist das, was seit einiger Zeit mit „Americana“ einen Begriff bekommen hat.
Im vergangenen August waren sie bei der Matinee des Folkclub Hattersheim bereits (noch unter dem Namen „Acoustic Express“) zu erleben und begeisterten alle, die bei wolkenbruchartigem Regenwetter gerne ausharrten:

„Mit Helt Oncale, Stephen Ferron und Rick Harris präsentierte der Folkclub das musikalische Highlight der diesjährigen Matineereihe. Besser, gediegener, perfekter wurde in Hattersheims Gudd Stubb selten musiziert.“ „Drei absolute Könner ihres Fachs“ — Hattersheimer Stadtanzeiger

 

Hier ein Video mit Ausschnitten von American Dream bei „Folk in Heaven

American Dream
Rick Harris – Dobro, guitar, vocals
Helt Oncale – Fiddle, Banjo, guitar, vocals
Stephen Ferron – Bass, vocals