Sarah Jarosz – mit Talent gesegnet

Sarah Jarosz

Sarah Jarosz  wurde am 23.5.1991 geboren und stammt aus Austin,Texas. Mit 10 beginnt sie auf der Mandoline zu spielen, mit 12 eigene Stücke zu schreiben. Mit 13 kommen Gitarre und Clawhammer Banjo hinzu. Bald jammt sie mit Größen wie David Grisman, Ricky Skaggs und Earl Scruggs auf der Bühne. Noch während ihrer Highschoolzeit unterschreibt sie beim renommierten Label Sugar Hill Records. Sie ist gerade 18 als ihr erstes Album Song Up in Her Head erscheint. Bis auf zwei Stücke (Tom Waits,The Decemberists) stammt alles aus ihrer Feder.
Hier ist sie zu hören mit dem Stück Tell me true aus ihrem Debütalbum. Bemerkenswert ist ihr 6-saitiges Banjo (Burnin‘ Sun made by Bernard Mollberg), das eine zusätzliche Basssaite aufweist, die in der Regel eine Oktave tiefer zur dritten (G-)Saite gestimmt wird.

Im Herbst 2009 beginnt Sarah Jarosz das Studium an der altehrwürdigen „New England Conservatory“ in Boston (contemporary improvisation). Die Aufnahmen für ihr zweites Album Follow Me Down  werden um ihre Lehrveranstalungen herum geplant, es erscheint schließlich 2011. Mit viel Respekt für das Traditionelle erweitert sie die musikalischen Grenzen. Vor allem der melancholische Radiohead Coversong The Tourist findet Anklang auch bei einem breiteren Publikum.
Hier zu hören ist ihre Vertonung der Ballade Annabelle Lee von Edgar Allan Poe. Die Aufnahme entstand 2011 im Rahmen der Transatlantic Sessions (No. 5) in Scotland zusammen mit Jerry Douglas, Sam Bush und weiteren namhaften Musikern.

Der Rolling Stone sieht in Sarah Jarosz ein „Wunderkind des zeitgenössischen Bluegrass“ und auch die New York Times schreibt von „einem der vielversprechendsten jungen Talente im Bereich Akustikmusik“ und einem „Singer-Songwriter, Mandoline und Banjo Wunderkind“. MSN Music nennt sie “one of the fastest-rising stars in the roots music scene”.
Man darf gespannt sein, wie sich Sarah Jarosz weiterentwickeln wird, vor allem wenn sie sich nach Abschluss des Studiums voll auf ihre Arbeit stürzen kann.

Hier spielt sie den Song Irelands Green Shore, geschrieben von Tim O’Brien, einem ihrer Vorbilder.

Die Beiträge zum Themenschwerpunkt Clawhammer Banjo konzentrieren sich naturgemäß immer nur auf das eine Instrument. Das soll aber niemanden davon abhalten, die ganze Bandbreite der Musiker kennenzulernen.
Und so gibt es auch bei Sarah Jarosz noch viel mehr zu entdecken, z.B:
Song Up In Her Head (Sarah Jarosz spielt eine Octave Mandolin  in Gitarrenform built by Fletcher Brock)
Edge Of A Dream (Sarah Jarosz an der Gitarre)
Mansinneedof (Sarah Jarosz an der Mandoline) (erhielt Grammy Nominierung)

Und zum Schluss eine wunderbare Version des Oh Mercy Dylantitels „Ring Them Bells“.
Sarah Jarosz mit Dónal Lunny, Donald Shaw, Jerry Douglas, Russ Barenberg, Mike McGoldrick, Nollaig Casey und Danny Thompson (Transatlantic Sessions No.5):

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Ein Kommentar zu “Sarah Jarosz – mit Talent gesegnet

  1. ReiniB sagt:

    Bei NPR kann man sich „Sarah Jarosz Live In Concert: Newport Folk 2013“ anhören. (27.7.13)

    Set List:
    „Annabelle Lee“
    „Come Around“
    „My Muse“
    „Land’s End“ (Tim O’Brien cover)
    „1,000 Things“
    „The Book Of Right-On“ (Joanna Newsom cover)
    „Simple Twist Of Fate“ (Bob Dylan cover)
    „Puddle Jumper“ (Bela Fleck cover)
    „Here Nor There“
    „Old Smitty“
    „Fuel The Fire“

    http://www.npr.org/event/music/203666466/sarah-jarosz-live-in-concert-newport-folk-2013

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