Cahalen Morrison & Eli West – Diese Musik braucht die Welt

Cahalen Morrison and Eli West

Music that the world needs“ (Tim O’Brien), „Latest roots sensation“ (KEXP), „Quite extraordinary!“ (Bob Harris, BBC Radio 2),
„Sheer perfection“ (April Wolfe @ Common Folk Music), „Rekindling America’s musical fire again“ (No Depression), „Brilliant“ (Frank Hennessy, BBC Wales)

Die Kommentare überschlugen sich Anfang 2011 nach dem Erscheinen des Debutalbums „The Holy Coming of the Storm“. Per Mundpropaganda (sprich Twitter, Blogs, etc) verbreitetete sich die Kunde schnell in der Szene.
Ende 2011 waren Cahalen Morrison & Eli West auch zu Gast in Deutschland im Rahmen der von Rainer Zellner veranstalteteten Tour „BLUEGRASS JAMBOREE! – Festival of Bluegrass & Americana Music“. Leider konnte ich keines der Konzerte besuchen, aber ich wurde auf Cahalen Morrison und Eli West aufmerksam und als ich die ersten Songs von ihnen hörte, hat es mich schier umgehauen.

Cahalen Morrison stammt aus einer ländlichen Region in New-Mexico, hat auch schottische Wurzeln. Sein Vater spielte Fingerstyle Gitarre und Oldtime Fiddle. Cahalan hat Jazz Percussion am College studiert, Blues und Old-Time Musik interpretiert. Er spielt Gitarre, Clawhammer Banjo, Mandoline umd Lap Slide Gitarre. Und er schreibt Songs und singt.

Im Frühjahr 2010 hat sich Cahalen in Seattle dann mit dem Gitarristen (und Multiinstrumentalisten) Eli West zusammengetan. Eli hat die Zeit als „Suzuki Violin kid“ offenbar gut überstanden und zeigt vor allem starke Bluegrass-Wurzeln, hat aber zu Highschoolzeiten auch Big Band und Jazz Musik gespielt. Er liebt unorthodoxe Synkopierungen und etwas schräge Harmonien.

Hier ein weiterer Song aus der Feder von Cahalen mit wundervollem Banjospiel im Duett mit Elis Gitarre. Traumhaft!

Hier Auszüge aus der Beschreibung anlässlich der Bluegrass Jamboree Tour 2011, die das Duo treffend charakterisieren:

Archaische Klänge auf Banjo und anderen virtuos gespielten Saiteninstrumenten, intensiv betörender zweistimmiger Männergesang und inhaltsvolle Texte über essentielle Lebenserfahrungen. Das alles neu komponiert und mit dem Drive des neuen Jahrtausends gespielt.
Cahalan verarbeitet  in seinen Stücken Themen von Landschaft, Natur, Liebe, Leid, Trauer, Freude, Tod und Ehrfurcht; seine Sprache, seine Bilder klingen so authentisch, dass sich Traditionals von den Originalkompositionen kaum unterscheiden. Das “Feuer” von Cahalen und Eli liegt in der Kombination dieses Songwritings mit der Intensität des Bluegrass, wunderbar gespielten Instrumenten und extrem intensivem, oft komplex verwobenem zweistimmigem Gesang.

Für ihr neues Album “Our Lady of The Tall Trees” haben sie gerade erfolgreich auf kickstarter.com ihre „crowd-funding campaign“ abgeschlossen und das Mastering soll noch diesen Monat erfolgen. Hier ein Vorgeschmack, der Appetit auf mehr macht. Bei fiddlefreak.com gibt es noch einige weitere Videoclips mit Stücken des kommenden Albums.

Für diesen Artikel zum Schwerpunktthema Clawhammer Banjo  habe ich entsprechend besetzte  Stücke ausgewählt. Aber weil es so phantastisch ist, hier zum Abschluss noch ein Stück mit Cahalen an einer 8-saitigen Gitarre (anscheinend aber nur mit 4 Saiten bestückt). Aber auch die Mandline spielt er großartig. Alle Stücke des ersten Albums finden sich zum Hören auf bandcamp.

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2 Kommentare zu “Cahalen Morrison & Eli West – Diese Musik braucht die Welt

  1. Thomas sagt:

    Lieber Reini, vielen Dank für dieses Feature – auch wir lieben diese beiden Jungs (und durften sie live in Bremen-Stuhr erleben). Mein Musiker-Kollege aus unserer Feld-und-Wiesen-Oldtime-Band meinte übrigens, diese „8-saitige Gitarre“ wäre eine sog. „Bass-Mandoline“, also auch mit 4 Saiten-Paaren bestückt, von denen hier jedoch in der Tat der jeweilige Partner zu fehlen scheint.
    Gruß aus der norddeutschen Heide,
    Thomas

    • ReiniB sagt:

      OK Thomas, dann Bass-Mandoline in Gitarrenform. Habe sie leider verpasst, obwohl sie auf der Jamboree-Tour 2011 in der Nähe auftraten. Die Musik hat mich umgehauen, als ich die Jungs entdeckte.
      Danke jedenfalls für die Grüße. Bei Heidenau (Nordheide) bin ich ab und an zu Besuch.

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